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Akne Symptome

Bis zu 95 Prozent der Jugendlichen leiden weltweit unter Akne. Am deutlichsten erkennbar ist diese Hautkrankheit an zahlreichen eitrigen Pickeln, die sich vor allem im Gesicht und im oberen Teil des Oberkörpers ausbreiten. Betroffen sind Jugendliche vor allem in der Pubertät zwischen 15 und 18 Jahren. Sobald die Pubertät abgeschlossen ist, bildet sich die Akne in 90 Prozent der Fälle wieder zurück, wobei nicht selten Narben zurückbleiben. Etwa zehn Prozent der Betroffenen leiden auch als Erwachsene noch unter der Hautkrankheit. Eine medikamentöse Therapie brauchen circa 30 Prozent der Betroffenen. Die eitrigen Pickel sind allerdings nur eines von mehreren Symptomen, die je nach Schweregrad der Hautkrankheit unterschiedlich stark auftreten können. Für eine zuverlässige Diagnose reicht dem Mediziner ein gründlicher Blick auf das Hautbild.

Die typischen Symptome der Akne

Die Aknepatienten leiden unter unreiner Haut, Mitessern, Pickeln, Pusteln und Papeln. Die fettige Haut entsteht durch die hormonell bedingte übermäßige Talgbildung. Die Pickel und eitergefüllten Bläschen treten hauptsächlich im Gesicht, Dekolleté und im Nacken auf. Seltener sind der Rücken, die Achseln, Genitalbereich, Leisten- und Gesäßregion betroffen. Die Symptome treten nach folgendem Verlauf auf: Zunächst beginnt die Entzündung mit einem roten, wunden Knötchen, das zum Pickel heranwächst. Die Entzündung bildet sich nach wenigen Tagen oder erst nach Wochen schließlich von selbst zurück.

Dann ist eine medizinische Behandlung erforderlich

Sobald Akne ausbricht, sollten die Betroffenen auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Denn Akne muss frühzeitig behandelt werden. Dadurch lassen sich Spätfolgen wie unschöne Narben vermeiden, die schwere Akne beim Abheilen auf der Haut hinterlassen kann. In folgenden Fällen ist eine medizinische Behandlung erforderlich:

Die verschiedenen Schweregrade von Akne

Wie heftig die Symptome ausfallen, richtet sich vor allem danach, wie schwer die Erkrankung ausbricht. Man unterscheidet deshalb gemeinhin nicht nach den unterschiedlichen Arten von Akne, sondern danach, wie schwer die Krankheit ausbricht.

Leichte Akne

Bei der leichten Akne treten in erster Linie offene und geschlossene Mitesser im Gesicht auf, weshalb sie oft auch "Mitesserakne" genannt wird. Bei den betroffenen Partien handelt es sich in erster Linie um Stirn, Kinn, Nase und Ohren. Die Mitesser können aber auch im Nacken und an der Brust auftreten. Bei geschlossenen Mitessern handelt es sich um kleine Erhebungen, die unter der Haut liegen. Die offenen Mitesser erkennt man daran, dass sie einen braunen Punkt in der Mitte haben. Dabei handelt es sich nicht um Staub oder Dreck, sondern um hauteigene Farbpigmente.

Mittelschwere Akne

Sobald sich die Mitesser entzünden und daraus Knoten und Pusteln entstehen, spricht man von einer mittelschweren Akne. Gelegentlich erscheinen sie in Form von roten, mit Eiter gefüllten Pickeln. Im Extremfall können große Eiterpusteln entstehen, welche bis in die untersten Hautschichten reichen und dort sogar Hohlräume bilden können. Dann handelt es sich um Abszesse, die häufig Narben zurücklassen.

Schwere Akne

Bei der schweren Akne treten sämtliche Symptome in allen Formen auf. Die Pickel und Pusteln erstrecken sich häufig auch über Arme, Beine und das Gesäß. Nicht selten leiden die Betroffenen unter Schmerzen. Zwischen den Pickeln bilden sich zudem oft Gänge unter der Haut, die nach der Abheilung tiefe Narben zur Folge haben können.


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