Seitenanfangzur Navigation springen.

Medizinische Behandlungsmöglichkeiten von Akne

Gegen Akne gibt es diverse Behandlungsmöglichkeiten und Hausmittel, die helfen können. Sobald Akne ausbricht, sollten die Betroffenen in jedem Fall zu einem Arzt gehen und mit ihm die Therapie besprechen. Denn scheinbar bewährte Hausmittel wie das Ausdrücken der Pickel verbessern das Problem nicht, sondern machen es - im Gegenteil - nur noch schlimmer. Sehr oft ist die Behandlung von Akne allerdings ein sehr langwieriger Prozess.

Behandlung der Akne mit Antibiotika

Antibiotika werden meist bei schweren Formen der Akne in Kombination mit anderen Medikamenten eingesetzt. Die Antibiotika sorgen dafür, dass sich die Bakterien, welche für die Entzündungen verantwortlich sind, nicht weiter ausbreiten können. Allerdings töten Antibiotika die ursprüngliche Bakterienpopulation nicht ab, sodass die Akne nach dem Absetzen von Antibiotika erneut ausbrechen kann. Auch gegen resistente Bakterienstämme können Antibiotika nichts ausrichten. Zu den Nebenwirkungen von Antibiotika können bei längerfristiger Behandlung Pilzerkrankungen zählen. Schwangere, stillende Mütter und Kinder unter zwölf Jahren sollten bestimmte Antibiotika generell nicht einnehmen.

Pille gegen Akne

Vor allem bei Frauen zeigen Verhütungsmittel auf hormoneller Basis Erfolge in der Behandlung von Akne. Die Anti-Baby-Pille mit Anti-Androgenen hilft vor allem bei einer leichten bis mittelschweren Erkrankung. Bei einer schweren Akne ist die Anti-Baby-Pille jedoch zu schwach. In diesem Fall wird sie gern in Kombination mit Antibiotika eingesetzt. Mit der Anti-Baby-Pille können allerdings nur Frauen gegen Akne behandelt werden.

Retinoide

Retinoide sorgen dafür, dass sich die Mitesser und Pickel zurückbilden. Es handelt sich dabei um Vitamin-A-Derivate, die entweder lokal oder systemisch angewendet werden. Bei der lokalen Anwendung werden die Retionoide direkt vor dem Schlafengehen auf die betroffenen Hautpartien aufgetragen. Bei Systemischen Retinoiden handelt es sich um Tabletten, die den Wirkstoff Isotreinoin enthalten. Während der Schwangerschaft und der Stillzeit ist die Einnahme von Retinoiden strikt untersagt. Der Grund: Beim ungeborenen Kind können starke Missbildungen entstehen.

Aknenarben entfernen lassen

Vor allem schwere Akne verursacht unschöne Narben, die schnell zu einem psychischen Problem werden können. Die Narben lassen sich auf verschiedene Möglichkeiten entfernen. So gibt es Aknecremes, welche die Regeneration der Haut beschleunigen und eher bei flachen Narben eingesetzt werden, ebenso das Fruchtsäurepeeling. Eine weitere beliebte Möglichkeit sind Injektionen, bei welchen die Narben unterspritzt werden, sodass sie sich auf das Niveau der Haut anheben. Vor allem bei großen und tief reichenden Aknenarben stellt ein operativer Eingriff die beste Möglichkeit zur Narbenentfernung dar. Diese wird mit moderner Lasertechnologie durchgeführt.


[ © Das Copyright liegt bei www.akne-behandlung-tipps.de | Akne: Tipps und Infos zu Ursachen, Symptome, Diagnose und Therapien gegen Akne]